Videoserver

Videoserver ermöglichen den Umstieg auf ein Netzwerk-Videosystem, ohne dass der Anwender seine vorhandene analoge Ausrüstung aufgeben muss. Sie verschaffen den analogen Geräten neue Funktionen und machen dezidierte Komponenten, wie Koaxialkabel, Mo­nitore und Videorecorder, überflüssig. Die Videorecorder werden nicht mehr benötigt, weil die Aufzeichnung mit PC-Standard-Servern bewerkstelligt werden kann.

Videoserver verfügen meist über ein bis vier Analogschnittstellen zum An­schließen von Analogkameras sowie über eine Ethernet-Schnittstelle für die Anbindung an das Netzwerk. Ebenso wie Netzwerkkameras verfügen sie über einen integrierten Webserver, einen Komprimierungs-Chip und ein Betriebs­system, damit eingehende Analogdaten digitalisiert, übertragen und über das Computernetzwerk aufgezeichnet wer­den können, so dass sie leichter abgeru­fen und angezeigt werden können .

Neben dem Video-Eingang bieten Vi­deoserver weitere Daten- und Anschlus­stypen: digitale Ein- und Ausgangsda­ten, Audiodaten sowie serielle Schnittstellen für serielle Daten oder zur PTZ-Kamerasteuerung. Der gesamte Datenaustausch mit dem Netzwerk wird dabei über dieselbe Netzwerkschnitts geleitet. Videoserver können auch mit unterschiedlichsten Spezialkameras, wie hochempfindlichen Schwarzweiß- Kameras, Minikameras oder Mikroskop-Kameras verbunden werden.

 

 

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